Minimalismus 2018

Ob Lifestyle-Blogger oder gestandenes Modemagazin, man ist sich einige. 2018 wird das Jahr des Minimalismus. Die Schönheit des Wesentlichen und die Ästhetik des Einfachen sind in bringen Ruhe, Entspannung und Wohnlichkeit in die eigenen vier Wände.
 

Minimalismus als Lebenseinstellung

Die Welt dreht sich schnell. Der Alltag ist grell, bunt und laut. Unser Zuhause soll für uns Gegenentwurf zur Hektik der Moderne sein. Wir wollen Ruhe, Einkehr und die Schönheit des Augenblicks der Stille. In unserem Zuhause steht die Ästhetik des Wesentlichen im Mittelpunkt. Klare Formsprache, ruhige Farben und hochwertige Materialien als Sinnbild des guten Geschmacks. Minimalismus ist die Abkehr von lauten Werbeversprechen und überbordendem Konsumdenken. Der Verzicht auf impulsive Farbdominanz und die Effekthascherei der DIY-Generation setzt neue Maßstäbe im Bereich des „schön Wohnens“. Hier geht es nicht darum, welches der 17 Luxus-Wässerchen das Bekömmlichste ist, hier geht es darum, zu trinken um nicht mehr durstig zu sein. Anders gesprochen: Minimalismus stellt das Wesentliche in den Mittelpunkt: unsere Zufriedenheit.

Die Schönheit des Einfachen – die Essenz des Wesentlichen

Unaufdringlich, zeitlos, klar – die Ideale des minimalistischen Designs ruhen seit über 40 Jahren in sich. Design-Entwürfe der späten 60er sind auch Anno 2018 modern. Sie sind klar, frisch und eigenständig. Die Reduktion auf die einfache Form stellt Schönheit vor Effekthascherei.
Minimalistisch Wohnen lebt von der Inszenierung der eigenen Individualität. Wir leben in unserem Reich. Wir verabschieden uns von der überhübschten Schein-Ästhetik der Möbelindustrie. Minimalismus in der Wohnung stellt den Anspruch an unsere Schönheit in den Mittelpunkt. Unser Credo ist: „Wir wohnen, wie wir es wollen.“

Farblich perfekt – Minimalismus ist auch bunt

Minimalismus verzichtet auf Farbe! Nein, tut er nicht. Minimalismus spielt mit den Farben und vereint die Passenden. Es geht nicht darum, steril oder karg zu wohnen. Es geht um die Harmonie der verwendeten Farben und die Wirkung des gesamten Wohnraums. So entstehen Farbkonzepte und Farb-Dialoge, die Ruhe, Entspannung und Zusammenhalt ausstrahlen.

Praktisch und Entspannend – Tipps für minimalistische Wohnen

Genug der schönen Theorie – wir starten mit der Praxis. Mit wenigen Schritten lassen sich die eigenen vier Wände entschleunigen.

• Möbel sinnvoll präsentieren! „Weniger ist mehr“ – das ist unser Motto. Schreiten Sie durch den Raum und fragen Sie sich bei jedem Möbelstück, ob es wirklich essenziell ist. Atmet der Raum nicht besser, ohne die wuchtige Stehlampe? Brauche ich den ausladenden Sofatisch wirklich? Nach 14 Tagen „Zwischenlagerung“ im Keller lässt sich schnell entscheiden, ob wir auf das ein oder andere Stück verzichten können.

• Mut zur Lücke! Verabschieden wir uns endgültig von der Dekorationsmanie der Generation „Pinterest“. Es muss kein Meer an Kissen, Tagesdecken und schwülstigen Bilderrahmen sein. Geben wir unseren Möbeln den Freiraum, um strahlen zu können

Dekoration ist wie Salz – eine Prise genügt.
• Zeit lassen! Nichts passiert sofort. Ein Raum muss mit der Zeit wachsen und Fehler sind wunderbare Lehrmeister. Hier lohnt sich Geduld! Mit etwas Zeit und Hingabe lässt sich erkennen, welches Einzelstück wo am besten wirkt und welche Farbakzente wirklich gut funktionieren.

• Freie Flächen feiern! Unsere Wände müssen nicht aussehen, wie ein zeitgenössisches Museum. Und der helle Ahornfußboden ist schöner ohne Flickenteppich. Minimalistisches Einrichten lebt von freien Flächen und der Strahlkraft des Einfachen.

• Wesentlich sein! Nach getaner Arbeit und mit dem nötigen Abstand die richtige Frage stellen: Bin ich hier in meinem Reich glücklich? Ist Ihre Antwort „ja“? Herzlichen Glückwunsch und willkommen Zuhause!
 

Unsere minimalistischen Highlights:

Hier treffen klare Linien, wertige Materialien und der passende Farbstill aufeinander. Hier sind unsere Highlights für ein minimalistisches Jahr 2018.